Leistung · Modellieren
Scan-to-BIM / Bestandsmodellierung
Aus der registrierten Punktwolke entsteht ein Bestandsmodell, das zum Verwendungszweck passt: strukturiert, prüfbar und in Revit sowie IFC weiterverarbeitbar.
- Revit
- IFC
- LOD / LOI
- ReCap
- Punktwolke
Inhalte
Vom Messpunkt zum nutzbaren Modell
Der Detaillierungsgrad wird vor der Modellierung festgelegt – abhängig davon, ob das Modell für Entwurf, Genehmigung, TGA-Umbau, Ausführung oder Betrieb genutzt wird.

Modellstruktur & Konventionen
Vor der Modellierung stehen Nullpunkt, Höhenbezug, Geschossstruktur, Namens- und Attributkonventionen fest – damit das Modell in der Projektumgebung ohne Nacharbeit funktioniert.
- · Projektnullpunkt, Georeferenz und Einheiten
- · Geschoss- und Bauteilgliederung
- · Namens- und Attributkonventionen nach Projektvorgabe
LOD / LOI nach Verwendungszweck
Nicht jedes Projekt braucht jedes Detail. Geometrie- und Informationstiefe werden pro Bauteilgruppe definiert und dokumentiert, statt pauschal maximal modelliert zu werden.
- · Definition je Bauteilgruppe statt pauschal
- · Dokumentierte Annahmen bei verdeckten Bauteilen
- · Abgrenzung modellierter und nicht modellierter Bereiche
Architektur- und Rohbaumodell
Wände, Decken, Stützen, Öffnungen, Treppen und Dachaufbauten werden nach Punktwolke modelliert – inklusive Abweichungen, die in alten Bestandsplänen nicht abgebildet sind.
- · Verformungsnahe Abbildung, sofern beauftragt
- · Öffnungen, Nischen und Deckenversprünge
- · Abgleich gegen vorhandene Bestandsunterlagen
TGA- und Anlagenbestand
Sichtbare Leitungen, Kanäle, Trassen und Anlagenkomponenten werden im vereinbarten Umfang modelliert – besonders relevant für Umbau, Retrofit und Kollisionsbetrachtung.
- · Lüftungs-, Sanitär- und Elektrotrassen im sichtbaren Bereich
- · Anlagen- und Komponentenkennzeichnung nach Projektlogik
- · Freiräume und Revisionsbereiche als Prüfgrundlage
Modell-QA vor Übergabe
Jedes Modell wird vor der Übergabe geprüft: Vollständigkeit im vereinbarten Bereich, Attributierung, Exportfähigkeit nach IFC und Abweichung gegenüber der Punktwolke.
- · Abweichungsprüfung Modell gegen Punktwolke
- · IFC-Export- und Attributprüfung
- · Protokoll mit Fundstellen und Annahmen
Ableitungen aus dem Modell
Aus dem Bestandsmodell entstehen Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Auswertungen – konsistent zum Modell und mit dokumentiertem Stand.
- · DWG- und PDF-Planableitungen
- · Flächen- und Bauteilauswertungen
- · Modellstände mit klarer Versionierung
Ablauf
Vorgehen bei der Bestandsmodellierung
- Zweckklärung: Wofür wird das Modell im Projekt genutzt?
- Festlegung von LOD/LOI, Modellumfang und Konventionen.
- Aufbereitung und Registrierung der Punktwolke als Modellgrundlage.
- Modellierung von Rohbau, Ausbau und – falls beauftragt – TGA-Bestand.
- Modell-QA inkl. Abweichungsprüfung gegen die Punktwolke.
- Übergabe als Revit und IFC mit Beschreibung des Modellstands.
Passende Leistungen
- 3D-Laserscanning & Bestandserfassung
Erfassung von Gebäuden, Anlagen und Liegenschaften als registrierte Punktwolke.
- BIM-Koordination & Modellprüfung
Modellzusammenführung, Kollisionsprüfung, BCF-Issues, Modell-QA und Koordinationsrunden.
- Visualisierung & digitale Gebäudemodelle
Verständliche 3D-Ansichten, Schnitte und digitale Gebäudemodelle für Kommunikation und Entscheidung.
- BIM-Automation, Dynamo & Revit-Familien
Wiederkehrende Modellaufgaben automatisieren, Familien und Vorlagen projektgerecht aufbauen.
Für diese Auftraggeber
- Architekten & Fachplaner
Bestandsgrundlagen in Revit/IFC statt veralteter Pläne – direkt weiterverarbeitbar.
- Industrie, technische Anlagen, Bestand & Retrofit
Produktions- und Anlagenbestand erfassen, Umbauten und Retrofits kollisionsfrei planen.
- Bestandshalter & Facility Management
Verlässliche Bestandsdaten und Modelle als Grundlage für Betrieb, Flächen und Instandhaltung.
Nächster Schritt
Bestandsmodell anfragen
Beschreiben Sie Objekt, Fläche und gewünschte Ergebnisse – wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag zum Vorgehen.
