Leistung 01
3D-Laserscanning & Scan-to-BIM
Wir erfassen den realen Bestand mit terrestrischem 3D-Laserscanning, registrieren die Aufnahmen zu einer durchgängigen Punktwolke und überführen sie in ein strukturiertes Revit-Modell – mit einem Detaillierungsgrad, der zum Anwendungsfall passt.
- E57 / RCP / RCS
- Revit
- IFC
- DWG / PDF
- LOD / LOI

Vorgehen
Vom Scanstandpunkt zum nutzbaren Modell
Der Aufwand entsteht nicht beim Scannen, sondern bei Registrierung, Bereinigung und Modellierung. Deshalb legen wir Zweck und Detailtiefe vorab fest.
- Objektbegehung und Aufnahmekonzept: Scanstandpunkte, Zugänglichkeit, Zeitfenster und Sicherheitsanforderungen.
- Erfassung vor Ort inklusive Verknüpfungspunkten für eine belastbare Registrierung.
- Registrierung und Qualitätsprüfung der Punktwolke, Bereinigung von Störobjekten.
- Modellaufbau in Revit nach abgestimmter Struktur, Namenskonvention und Bauteilsystematik.
- Abgleich Modell gegen Punktwolke und Freigabe des Bestandsmodells.
- Export und Übergabe in den vereinbarten Formaten.
Ergebnisse
Typische Übergabeformate
- Registrierte Punktwolke – E57, RCP oder RCS, sofern im Projekt kompatibel und abgestimmt.
- Revit-Bestandsmodell – strukturiert nach Geschossen, Bauteilen und Projektkonvention.
- IFC-Modell – offener Austausch für alle Planungsbeteiligten.
- DWG- und PDF-Ableitungen – Grundrisse, Schnitte, Ansichten aus dem Modell.
Welche Formate sinnvoll sind, hängt von der weiterverarbeitenden Software und den nachgelagerten Prozessen ab. Formate und Genauigkeitsanforderungen werden projektbezogen festgelegt.
Anwendungsfälle
LOD/LOI folgt dem Verwendungszweck
Nicht jedes Projekt braucht ein hochdetailliertes Modell. Entscheidend ist, wofür das Modell später verwendet wird – daran richtet sich die Modellierungstiefe aus.
Sanierung & Umbau
Grundlagenmodell bis Ausführungsniveau – je nach Eingriffstiefe
Bestandspläne stimmen selten mit der Realität überein. Der Scan liefert die geometrische Wahrheit für Entwurf, Genehmigung und Ausführungsplanung, inklusive Schiefstellungen, Deckenstärken und tatsächlicher Raumhöhen.
- · Registrierte Punktwolke
- · Revit-Bestandsmodell
- · Grundrisse/Schnitte als DWG & PDF
Industrie & technische Anlagen
Anlagenbezogene Detaillierung, oft hoch im Eingriffsbereich
Rohrleitungen, Stahlbau, Fördertechnik und beengte Anlagenbereiche werden geometrisch erfasst, sodass Retrofit- und Umbaumaßnahmen vorab geprüft werden können.
- · Punktwolke der Anlagenbereiche
- · As-built-Modell
- · Kollisionsprüfung gegen Neuplanung
TGA & Haustechnik
Feindetaillierung dort, wo Kollisionen entstehen
Vorhandene Trassen, Schächte, Kanäle und Aufhängungen werden aufgenommen, damit neue Leitungsführungen realistisch geplant und koordiniert werden können.
- · TGA-Bestandsmodell
- · IFC-Export
- · Freiraum- und Kollisionsanalysen
As-built-Dokumentation
Dokumentationsniveau, geometrisch belastbar
Nach Fertigstellung oder in Bauphasen dokumentiert der Scan den tatsächlich gebauten Zustand – etwa vor dem Schließen von Decken, Schächten und Wänden.
- · Phasenbezogene Punktwolken
- · As-built-Modell
- · Fotorealistische Panoramen aus Scanpositionen
Was Detailtiefe kostet
Jede zusätzliche Modellierungsstufe erhöht Aufwand und Pflegebedarf. Wir empfehlen, hohe Detailtiefe gezielt in Eingriffsbereichen einzusetzen und den Rest auf Dokumentationsniveau zu halten.
Vorhandene Daten nutzen
Bestandspläne, ältere Scans oder vorhandene IFC-Modelle werden geprüft und – soweit verwertbar – integriert, statt alles neu aufzubauen.
Direkt weiterverwenden
Das Bestandsmodell ist die Grundlage für die BIM-Koordination und für 4D/5D-Auswertungen.
Nächster Schritt
Bestand erfassen lassen
Beschreiben Sie Objekt, Fläche und gewünschte Ergebnisse – wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag zum Vorgehen.
