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Leistung 02

BIM-Koordination

Modelle zusammenführen, Konflikte früh sichtbar machen und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren – damit Fragen im Modell geklärt werden und nicht auf der Baustelle.

  • Navisworks
  • IFC
  • BCF
  • Modell-QA
  • AIA / BAP
Zusammengeführtes BIM-Koordinationsmodell mit farblich getrennten Fachmodellen und markierten Kollisionspunkten
Koordinationsmodell mit priorisierten Konfliktpunkten

Inhalte

Was die Koordination konkret umfasst

Umfang und Zyklus werden projektbezogen festgelegt – abhängig von Projektgröße, Anzahl der Fachmodelle und Terminplan.

Modellzusammenführung (Federation)

Fachmodelle aus Architektur, Tragwerk und TGA werden in einem Koordinationsmodell zusammengeführt – mit einheitlichem Nullpunkt, geprüfter Georeferenzierung und dokumentiertem Modellstand.

  • · Prüfung von Nullpunkt, Höhenbezug und Einheiten
  • · Definierter Modellstand je Koordinationszyklus
  • · Nachvollziehbare Versionierung der Fachmodelle

Kollisionsprüfung

Regelbasierte Prüfläufe in Navisworks decken geometrische Konflikte auf. Ergebnisse werden gefiltert und priorisiert, damit Besprechungen an relevanten Punkten stattfinden statt an tausenden Rohtreffern.

  • · Prüfregeln nach Gewerkepaaren und Toleranzen
  • · Gruppierung, Priorisierung und Filterung der Treffer
  • · Clash-Report mit Bereichs- und Gewerkezuordnung

BCF-Issues & Nachverfolgung

Jeder relevante Konflikt wird als Issue mit Sichtpunkt, Beschreibung, Zuständigkeit und Status geführt – austauschbar über BCF zwischen den beteiligten Werkzeugen.

  • · BCF-Export und -Import zwischen Fachwerkzeugen
  • · Zuständigkeiten, Fristen und Statuspflege
  • · Auswertung offener und geschlossener Punkte je Zyklus

Koordinationsrunden

Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung der Modellbesprechungen: Agenda aus den priorisierten Konflikten, Entscheidungen dokumentiert, Ergebnisse in den nächsten Modellstand überführt.

  • · Agenda auf Basis priorisierter Issues
  • · Dokumentation von Entscheidungen und Maßnahmen
  • · Kontrolle der Umsetzung im Folgezyklus

Unterstützung bei AIA & BAP

Wir unterstützen bei der Formulierung von Auftraggeber-Informationsanforderungen und beim BIM-Abwicklungsplan – praxisnah und auf das, was im Projekt tatsächlich geprüft und geliefert werden kann.

  • · Ableitung von Informationsanforderungen aus Anwendungsfällen
  • · Struktur-, Namens- und Attributkonventionen
  • · Definition von Lieferzeitpunkten und Prüfschritten

Modell-QA

Vor jeder Koordinationsrunde wird geprüft, ob die Modelle die vereinbarten Anforderungen erfüllen – geometrisch und informationsseitig.

  • · Prüfung auf Vollständigkeit, Doppelbauteile und Fehlgeometrien
  • · Attribut- und Klassifizierungsprüfung im IFC
  • · Rückmeldung an die Fachplanung mit konkreten Fundstellen

Koordinationszyklus

Ein wiederkehrender, prüfbarer Rhythmus

  • Modellabgabe der Fachplanungen zu definiertem Stichtag.
  • Modell-QA: Struktur, Attribute, Vollständigkeit, Georeferenz.
  • Zusammenführung und regelbasierte Kollisionsprüfung.
  • Priorisierung, Issue-Erstellung und Verteilung als BCF.
  • Koordinationsrunde mit dokumentierten Entscheidungen.
  • Kontrolle der Umsetzung im nächsten Modellstand.

Anschluss

Vom Modell in die Ausführung

Koordinierte Modelle entfalten ihren Nutzen erst, wenn sie auf der Baustelle ankommen. Über Dalux-Workflows gelangen Modelle, Pläne und Issues zu den Beteiligten vor Ort; über 4D/5D werden sie mit Terminen und Mengen verknüpft.

Fehlt eine belastbare Bestandsgrundlage, beginnt der Weg bei der Bestandserfassung per 3D-Laserscanning.

Nächster Schritt

Koordination aufsetzen

Beschreiben Sie Objekt, Fläche und gewünschte Ergebnisse – wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag zum Vorgehen.